Mit der AK gesund in die Arbeit und aus der Arbeit

Die AK berät und unterstützt Beschäftigte, Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP), Betriebsrätinnen und -räte sowie Beschäftigte der Gesundheitsberufe und bietet für sie fachliche Fortbildungen an.

Betreuung der Beschäftigten in Gesundheits- und Sozialberufen

Im Jahr 2025 haben sich rund 300 Beschäftigte aus dem Gesundheits- und Sozialbereich mit Anfragen an die AK-Fachleute gewandt. Dabei handelte es sich um Fragen zum Arbeits-, Dienst- und Berufsrecht sowie zum Thema Aus- und Weiterbildung für Beschäftigte in den Gesundheitsberufen. Darunter waren auch rund 100 Beratungen im Rahmen der neu geschaffenen Meldestelle „Help Gesundheit“ für Gefährdungsmeldungen aus dem Gesundheitswesen. Zudem wurde 2025 das Magazin „Am Puls“ viermal an über 44.000 Beschäftigte versendet. Das Magazin bietet neueste Informationen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich und ist auch online abrufbar.

Betreuung von Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP)

Über 2.000 Betriebe wurden auch 2025 in Niederösterreich von AK-Fachleuten besucht und Beratungen von SVP in den Betrieben zum Thema „Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ wurden durchgeführt. Das ÖGB/AK-Infomagazin „Gesunde Arbeit“ wurde viermal an 9.000 SVP und Betriebsratskörperschaften versendet.

AK-Fachmesse: Tag der Sicherheit & Gesundheit im Betrieb

Über 500 Betriebsrätinnen und-räte, Funktionärinnen und Funktionäre und SVP kamen 2025 zur Fachmesse rund um Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt. Highlight der Messe war der Vortrag zum Thema „Hitze am Arbeitsplatz“ von Assoz. Prof. Priv.-Doz. DI Dr. med. Hans Peter Hutter.

620 Personen bei Sicherheits- und Gesundheitsakademie (SIGE)

An 31 Kursen zu den Themen Arbeitnehmer:innenschutzgesetz, betriebliche Gesundheitsförderung, Brandwart/-schutzbeauftragte sowie betriebliche Ersthelfer:innen nahmen rund 500 Personen teil. Weiters absolvierten über 120 Angehörige der Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufe 10 Seminare der SIGE zu Themen wie Heben und Tragen in der Pflege, pflegerische Kernkompetenzen, Gewalt und Deeskalation oder Stärkung der eigenen Resilienz.

5.200 Personen nahmen mobilen Gesundheits-Check in Anspruch

Die AK bietet Beschäftigten mit dem Gesundheits­truck direkt im Betrieb und in Einkaufszentren einen Gratis-Check von Blut, Lungenfunktion, Hörvermögen an. 2025 wurden 5.200 Personen untersucht. 

Gesundheitsberuferegister

Die Registrierung im Gesundheitsberuferegister für Beschäftigte in einem Pflegeberuf oder im gehobenen medizinisch-technischen Dienst ist eine Aufgabe der AK Niederösterreich. 2025 wurden über 1.100 neue Anträge auf Eintragung gestellt, mehr als 4.000 Änderungsmeldungen und über 800 Anträge auf Verlängerung der Berufsberechtigung bearbeitet sowie rund 5.600 Anfragen zur Registrierung beantwortet. Registrierungen wurden auch an fünf Gesundheits- und Krankenpflegeschulen durchgeführt. 

Interessenvertretung, Grundlagenarbeit und Information

Im Jahr 2025 ist vor allem die Grundlagenarbeit im Fokus der AK-Expertinnen und -Experten gestanden. So wurden etwa eine Analyse zur Rechtsstellung von stationären Patient:innen und zum Zugang und Umgang mit innovativen und hochpreisigen Therapien und eine Analyse der Versorgungssituation von Menschen mit postakuten Infektionssyndromen – wie beispielsweise Long Covid – bzw. zur Umsetzung des nationalen Aktionsplans zu postakuten Infektionssyndromen durchgeführt. Dabei zeigte sich: Das Land Niederösterreich hinkt bei der Umsetzung des Plans hinterher. Neben zahlreichen Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften wirkten die AK-Expertinnen und -Experten bei der Erstellung einer Studie zur Finanzierung der Langzeitpflege in Niederösterreich mit und vertraten die Interessen der Mitglieder zum Beispiel im Qualitätsmanagement-Evaluierungsausschuss der Ärztekammer Niederösterreich.

Grafische Darstellung der Leistungen der AK Niederösterreich im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. An 30 Veranstaltungen der Sicherheits- und Gesundheitsakademie nahmen über 420 Personen teil. In 2.000 Betrieben wurden Sicherheitsvertrauenspersonen betreut und 4.500 Beschäftigte haben den mobilen Gesundheits-Check der AK Niederösterreich durchlaufen. © Claudia Rauch-Gessl, AK Niederösterreich